05.10.2010 Backup-Sicherung anstatt Notfallplan
Im vergangenen Jahr hatte jedes deutsche Unternehmen durchschnittlich drei IT-Ausfälle zu vermelden. Bei 42 Prozent der Firmen stand der IT-Betrieb für mindestens einen Tag still. 25 Prozent verloren Daten unwiederbringlich. Der Schaden für Unternehmen und Volkswirtschaft geht in die Millionen.
Der überwiegende Teil der Unternehmen verfügt über keinen Notfallplan für den Ausfall des Systems, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.
Folgende Fragen sollten Sie sich vor Erstellung eines Notfallplans stellen:
- Welche Daten sollten besonders geschützt werden?
- Verfügen wir über ein Backup Sicherungssystem und wenn ja, in welchen Abständen werden die Daten gespeichert?
- Testen Sie in regelmäßigen Abständen den Ernstfall um so ein geeignetes Sicherungssystem zu entwickeln?
Backup-System.Besonders hilfreich ist im Fall der Fälle und ohne gut entwickeltes Notfallkonzept, die Online-Sicherung der Daten durch ein Backup-System. Durch die regelmäßige Absicherung der Daten an einem externen Ort kann das Risiko minimiert, wenn nicht ganz ausgeschlossen werden. Daten sind wiederherstellbar und in möglichst kurzer Zeit wiederverwendbar.
Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Wenn die Sicherung der Daten an einem Ort außerhalb des Unternehmens in kurzen Abständen vonstattengeht, dann ist der Ausfall oder die Zerstörung von Daten bei Einflüssen, die am physischen Ort des Unternehmens stattfinden nicht mehr von Bedeutung für die Sicherheit der Daten. Gerade für reine Dienstleistungsbetriebe, die auf Daten und Informationen angewiesen sind und durch sie ihre Umsätze lukrieren, ist der Verlust von Hardware oder Maschinen im weiteren Sinn auch in finanzieller Hinsicht das kleinere Problem im Vergleich zum Verlust der Daten.
Wiederherstellung. Selbst bei einer gänzlichen Neuausstattung der gesamten Hardware können alle Daten wiederhergestellt werden.